
1930:
Die Berliner Premiere des Antikriegs-Films Im Westen nichts Neues wird von SA-Männern so lange gestört, bis sie abgebrochen wird. Eine Woche später wird der Film verboten.
1948:
Zum ersten Mal nach der Spaltung der Stadtverordnetenversammlung finden deren Wahlen nur für die westlichen Sektoren statt. Die SPD gewinnt mit einer Zweidrittel-Mehrheit.
1961:
Mehrere DDR-Flüchtlinge kapern einen Eisenbahnzug und durchbrechen damit die Grenze nach Staaken. 25 Passagiere nutzen die Gelegenheit und bleiben ebenfalls im Westen.
1997:
Der DDR-Dissident Rudolf Bahro stirbt.
Foto: Polizeihistorische Sammlung des Polizeipräsidenten in Berlin